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26.04.2011 Effizienzdienstleistungen im Visier der Marktforscher
Mit der Positionierung von eHome als erste Stufe einer umfassenden SmartHome-Anwendung hat Schleupen seinen Vertriebspartnern, den Unternehmen in der Versorgungs- und in der Wohnungswirtschaft, eine klare Richtung für die Vermarktung der eHome Produkte mit gegeben.
Über vier Stufen entwickelt sich eHome planmäßig von der Lösung für (1) mehr Energieeffizienz bei Endverbrauchern zu einer SmartHome Anwendung, in der auch (2) Komfort, (3) Sicherheit und (4) umgebungsunterstütztes Leben (Ambient Assisted Living) funktionell ermöglicht werden.

Dabei hat schon die erste Stufe von eHome mit Lösungen für mehr Energieeffizienz in mehrfacher Hinsicht grundlegende Bedeutung:
- Sie ermöglicht die Refinanzierung initialer Aufwendungen durch Ersparnisse im persönlichen Wärmeenergieverbrauch der Endverbraucher
- Sie schafft mit Portalnutzung und Gateway-Betrieb die grundlegende Infrastruktur für alle folgenden Anwendungsstufen beim Endverbraucher
- Sie lässt (dem Vertriebspartner wie auch dem Endverbraucher) die Option offen, andere Smart-Anwendungen (zum Beispiel Smart Metering) zu integrieren.
Dem komplexen Thema von SmartHome und Verbesserung der Energieeffizienz, jeweils als Dienstleistungen der Versorgungswirtschaft für Endverbraucher, haben sich in den vergangenen zwölf Monaten auch verschiedene Marktstudien angenommen.
So berichtet Accenture in einer international angelegten, zweistufigen Studie in 2010, dass Endverbraucher einen direkten Zugriff ihrer Stromlieferanten auf den persönlichen Stromverbrauch ablehnen, wenn damit nicht deutliche Preisvorteile verbunden sind. Dabei konkurrieren soziale Aspekte („Tun was der Nachbar tut“) als Hintergrund für eine Zustimmung zu solch indirekt ausgelösten Energiesparmaßnahmen mit Befürchtungen in Bezug auf Datenschutz und höhere Gesamtkosten. Auch wurde in Frage gestellt, ob Energieversorgungsunternehmen überhaupt ein Interesse an Sparmaßnahmen auf Seiten ihrer Kunden haben.
Im zweiten Teil der Studie berichtet Accenture in 2011 dass die Mehrheit der international befragten Endverbraucher Strom (Elektrizität), energieeffiziente Geräte und entsprechende Dienstleistungen weniger bei ihren Energieversorgern als vielmehr bei Dritten nachfragen würden. Gleichzeitig wird festgestellt, dass die Haushalte nicht nur nach Preis entscheiden, sondern mehr Komfort, Unterhaltung und Gebrauchstechnologie von stromverbrauchssteuernden Anwendungen erwarten. Elektrizität (vermutlich stellvertretend für Energie im Allgemeinen; der Blog-Autor) wird laut Accenture nicht länger nur als austauschbares Gut, sondern auch als Teil eines Lebensstils bewertet. Daraus folgt für die Autoren der Studie, dass (etablierte) Energieversorger die neuen Erwartungen der Energieverbraucher ansprechen müssen bevor neue, auf Energiedienstleistungen spezialisierte Anbieter den sich öffnenden Markt mit eigenen, kundenorientierten Marken besetzen. Ein Mittel für die Kundenbindung bleibt (auch in diesem Zusammenhang) das Angebot persönlicher Beratung. Über die Hälfte der Befragten in dieser Studie bevorzugen den Einkauf energiesparenden Produkte und Dienstleistungen „an der Ladentheke“ im persönlichen (Beratungs-) Gespräch.
Was bedeutet das nun für den deutschen Markt? Dazu hat Logica im Februar 2011 eine Studie vorgelegt, die zu dem Ergebnis kommt, dass „Energieversorger sich noch auf Dienstleistungen rund um die Energiemessung und -steuerung beschränken“ - und weitergehende Erwartungen ihrer Kundschaft bisher nur punktuell adressieren. „Bis 2015 sehen sie jedoch auch in anderen Bereichen, vorrangig bei Haushaltsgeräten und Energiespeichern, Dienstleistungspotenzial.“
Diese Aussicht passt einerseits zu den Erwartungen an die Entwicklung der Energieeffizienzmärkte, ist aber andererseits auch ein Beleg für die immer noch diffusen Vorstellungen von den damit verbundenen Marktpotentialen. Logica selbst glaubt, dass „durch die Verbreitung von Smart Metern gerade neue Vermarktungspotenziale für Zusatzleistungen (entstehen).“ Und mit dem folgenden Hinweis schließt Thomas Piontek, Practice Manager Energy & Utilities bei Logica in Deutschland, direkt an die Ergebnisse der Accenture Studie an: „Die Versorger müssen jetzt ihren Heimvorteil nutzen, damit sie in Sachen Smart Home das Feld nicht dem Wettbewerb überlassen“.
Damit wird auch die Positionierung von eHome bestätigt. Als Mittel zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) bietet eHome der Versorgungswirtschaft erstmals die Chance, die bisher „brotlose Kunst“ der Energieberatung werthaltig und als neues Geschäftsfeld der Versorgungswirtschaft aufzubauen.
Das sieht beispielsweise auch die AGFW so: „Mit dem neuen Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) soll in erster Linie der Markt für Energiedienstleistungen entwickelt und gefördert werden. Dabei steht der Endkunde im Fokus. Dieser soll in Zukunft besser über seinen Energieverbrauch, die verschiedenen Marktanbieter sowie über mögliche Energieeffizienzmaßnahmen und -Dienstleistungen aufgeklärt werden.“
Genau das tut eHome!
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