Effiziente IT-Prozesse für Netzbetreiber - Automatisierte Dokumentation der Versorgungs­qualität

Ettlingen / Moers, den 16.5.2013

Die Betreiber von Gas- und Stromversorgungsnetzen sind nach § 52 EnWG verpflichtet, der Bundesnetzagentur einen jährlichen Bericht über die in ihrem Netz aufgetretenen Versorgungsunter­brechungen zu liefern. Neben den gesetzlichen Vorgaben unter­liegen die Netzbetreiber zusätzlich Berichtspflichten gegenüber ihren jeweiligen Energieverbänden. Beim Einsatz der Software Schleupen.CS.AV_störungsmanagement werden die Störungstypen und Unterbrechungszeiträume bereits während der Serviceeinsätze vor Ort direkt von den Technikern dokumentiert. Alle meldungsrelevanten Störungen können dann ohne manuelle Nachbearbeitung automatisiert aus den Systemen zusammengefasst werden. Für die elektronische Übertragung der Daten im Rahmen der Dokumentationsaufga­ben stellt Schleupen.CS standardisierte XML-Webschnittstellen zur Verfügung, durch die Störungen fristgerecht einmal jährlich oder bei Bedarf auch mehrmals unterjährig übermittelt werden können. Dank des hohen Automatisierungsgrads und der durchgängigen Prozesslogik wird so der Zeit- und Personalauf­wand für die Dokumentationsaufgaben erheblich verringert und gleichzeitig eine hohe Datenqualität garantiert.

Damit die im Versorgungsnetz auftretenden Störungen gesetzeskon­form dokumentiert werden können, müssen den Netzbetreibern sämt­liche Informationen zu den Arbeitseinsätzen im Netzbereich vorlie­gen. Versorgungsunternehmen, die das Softwaremodul Schleu­pen.CS.AV_störungsmanagement einsetzen, können sämtliche relevanten Informationen komplett erfassen und schnell abrufbar be­reithalten. Bei der Störungsbearbeitung wird die Annahmestelle bei der Kommunikation mit dem Störungsmelder beispielsweise durch Beantwortung von Fragenkatalogen zur Störungsaufnahme, Verhal­tensanweisungen in Abhängigkeit von der Störungsart etc. unter­stützt. Darüber hinaus können auch die Mitarbeitereinsätze zur Störungsbehebung, z. B. durch Zuweisung von Verantwortlichkeiten, Verwaltung von Bereitschaftsdiensten etc., koordiniert werden. Die einzelnen Bearbeitungsschritte werden durch die Störungsannahme­stelle zeitlich protokolliert. Hinter jedem Arbeitsschritt ist ein Status definiert, der nach der Bearbeitung im System aktualisiert bzw. automatisch angepasst wird. Dank der Software-gestützten Störungsauf­nahme können so auch Mitarbeiter, die nur über wenig Erfahrung im Umgang mit IT-Systemen verfügen, eingehende Meldungen bear­beiten.

Fristgerechte Dokumentation für BNetzA und Verbände

Die für die BNetzA meldungsrelevanten Störungstypen und Unterbrechungszeiträume können nach Abschluss der Arbeiten automatisiert in Schleupen.CS zusammengefasst werden. Eine automatische Plausibilitätsprüfung stellt dabei sicher, dass die Daten alle Vorgaben vollständig erfüllen. Vor der tatsächlichen Datenübermittlung wird in einem Sicherheitstestlauf geprüft, ob der Empfänger datenseitig empfangsbereit ist. Neben der BNetzA und den Verbänden wird auch für die Datenübermittlung zum Forum Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) im VDE eine entsprechende Schnittstelle bereitgestellt.

Weitere Informationen:
Martina Nawrocki
Albert-Einstein-Straße 7
31515 Wunstorf
Tel. 05031/9631-1410
martina.nawrockimail@schleupenweb.de
www.schleupen.de