Nachhaltige Differenzierungsmöglichkeiten für Stadtwerke

Mit dem Ziel, kommunale Energieversorger nachhaltig im Wettbewerb zu stärken, sind die Schleupen AG und die DIPKO GmbH gemeinsam in das neue Jahr gestartet. Die Anbindung der Digitalen Plattform für kommunale Services (DIPKO) an das ERP-System Schleupen.CS ermöglicht Stadtwerken erstmalig eine voll automatisierte Unterscheidung von Energiekunden und Nicht-Energiekunden. Die ersten Integrationsprojekte für gemeinsamen Kunden aus der Energie- und Wasserwirtschaft befinden sich aktuell in der Umsetzung.

Als digitale Plattform für eine Vielzahl an kommunalen Services, bietet die DIPKO Stadtwerken maßgeschneiderte Lösungen zur Digitalisierung ihrer Querverbundleistungen. Serviceangebote, wie der Verkauf von Non-Commodity-Produkten, z.B. Eintrittskarten für das Schwimmbad oder weitere Produkte sowie eine Handy-Park-Lösung, können über die DIPKO ganzheitlich digital abgebildet werden. Durch die Zusammenarbeit mit der Schleupen AG, die mit ihrer Branchenlösung Schleupen.CS zu den Marktführern in der Energie- und Wasserwirtschaft zählt, ergeben sich für Stadtwerke neue Möglichkeiten zur eigenen Wertschöpfung. Beide Unternehmen vertreten den Standpunkt, dass Stadtwerke deutlich mehr sind als reine Energieversorger. Mit ihren Angeboten und Services aus dem Querverbund leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Lebensqualität in der Region – und genau das macht den Unterschied.

Über die Systemintegration der IT-Plattform Schleupen.CS in die DIPKO können Stadtwerke erstmals eine voll automatisierte Differenzierung zwischen Energiekunden und Nicht-Energiekunden vornehmen. Zu Nicht-Energiekunden zählen jene Kunden, welche zwar Leistungen aus dem Querverbund in Anspruch nehmen, also ihre Leistung z.B. in Form eines Ticketkaufs über die DIPKO beziehen, aber keinen Strom- oder Gasvertrag bei dem regionalen Anbieter abgeschlossen haben. Die Verbindung beider Systeme erfolgt über einen Standard-Adapter in der DIPKO. Dieser voll digitale Abgleich bietet Stadtwerken die Basis für eine Vielzahl an einzigartigen Möglichkeiten zur Kundenbindung und Kundengewinnung. Mit der Kenntnis über den jeweiligen Kundenstatus können kommunale Energieversorger ihren Strom- und Gaskunden besondere Angebote und Leistungen aus dem Querverbund unterbreiten. So kann in der DIPKO bspw. ein zweistufiges Preismodell für jegliche Non-Commodity-Produkte (z.B. Schwimmbad-Tickets) abgebildet werden oder andere nicht-monetäre Vorteile, wie die exklusive Teilnahme an Schwimmkursen. 20 Minuten Parken gratis für Stromkunden oder die ticketlose Einfahrt in das eigene Parkhaus sind nur einige wenige Ideen, die sich mit der Schleupen.CS-Integration umsetzen lassen. Im Lebensalltag stehen solch nachhaltige Kundenvorteile in einem engen emotionalen Zusammenhang und können bei vielen Bürgern einen signifikanten Unterschied bei der Wahl des Energieversorgers machen. „Die Kombination des Stromtarifs mit Grills, Rollern oder Handys ist einfach kopierbar und bietet damit keinen echten Differenzierungsfaktor für den Kunden. Irgendjemand bietet immer ein besseres Handy, einen günstigeren Grill oder einen schnelleren Roller an. Die Nutzung der eigenen Querverbundleistungen bietet dagegen einen Mehrwert, der nicht kopierbar ist“, so Mirco Pinske, Gründer und Geschäftsführer der DIPKO GmbH.

Die Plattform Schleupen.CS sorgt am Ende für die effiziente Abrechnung aller Produkte. „Das Thema Prozesskosten wird für die Versorgungsunternehmen immer wichtiger, gerade bei den Commodity-Produkten, wo die Margen unter Druck stehen. Für uns ist die Kombination aus führenden Prozesskosten, flexiblen Tarifmodellen und innovativen Angeboten ein Erfolgsfaktor für moderne Versorgungsunternehmen.“, so Dr. Volker Kruschinski, Vorstandsvorsitzender der Schleupen AG. „Deshalb ist für uns die Partnerschaft mit der DIPKO nur konsequent.“

Eine sinnvolle Ergänzung erhält die Schleupen-Anbindung durch weitere digitale Services der DIPKO, wie z.B. die Single-Sign-On-Funktion: Ein Login für alle Services des Stadtwerkes, sowohl für den Schleupen-Self-Service, das DIPKO-Ticketing oder auch das DIPKO-Treueprogramm. Dieses kommt einem kommunalen Payback-Programm gleich und fördert zusätzliche die Kundenbindung. Über die Systemvernetzung erhalten die kommunalen Versorger zudem eine 360-Grad-Sicht auf das Nutzungsverhalten ihrer Kunden. Hieraus lassen sich vor allem vertrieblich wertvolle Schlüsse ziehen, welche die Basis für zielgruppenspezifische Bündelprodukte bieten. Die über die DIPKO gesammelten Nutzungsdaten – also die Dokumentation jeglicher Kundeninteraktion auf der DIPKO – lassen sich zudem problemlos in das CRM von Schleupen überführen und stehen damit als ergänzende Information bei der Steuerung von Kampagnen bspw. zur Kundenrückgewinnung zur Verfügung.

 

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Schleupen AG
Martina Nawrocki

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